Leberwurst, Pommes und Kultur

Leberwurst, denke ich als ich hungrig die Bürotür schließe. Mach halt, bei Schlachter und Bäcker.

L steht an der Staffelei. Magst du schauen? Brauch erst was zu essen. Du auch? Mmm. Ich schneide Brot, decke dem Tisch unter dem Apfelbaum.

Die Leberwurst, sieht aus wie früher, darf ich mal abbeißen? Mmm. Lecker. L, streicht. Wusste nicht, dass du die magst. Kauf ich auch nie. Sie reicht nur noch für eine Scheibe, wir teilen.

L, in der Kugelkirche ist ein Orgelkonzert, C und Q wollen auch dahin, hast du Lust? Gute Idee.

Wir stehen vor der Staffelei. Was siehst du? Dich klar im Akt, den Tropf, deine Narbe, den Port, auch die Chemie, die in dir strömt, heller als im Tropf. Eine Hand auf deiner Schulter. Dieser halbrunde Strich scheint mir zur Schulter unten links zu gehören und zu dem Schopf von hinten.

L nimmt mich in den Arm. Danke.

K hilfst du mir? Wobei? Wir tackern die Leinwand. Weißt du, was ich mir wünsche? Nee. Ein größeres Format. Mach doch. Wie soll ich das transportieren? Mein Vater hat doch einen Bus. Hast du mit ihm gesprochen? Noch nicht. Mmm. L, du weißt, im Gespräch ist er ein Trampeltier, für sowas immer offen.

Ich wasche ab, L zieht sich um , wir radeln in die Stadt. Treffen C und Q, lauschen. Gehen auf ein Bier und reden.

L, ich habe Hunger. Ich auch. K, was hälst du von Pommes. Ich nicke. Wir halten am Imbiss, teilen eine große.

In der Wohnung teilen wir ein Bier, L ist Ananas. Wir reden. Danke sagen wir, putzen Zähne, fallen in die Betten.

 

 

 

 

 

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