Reich beschenkt

Improbüro mit Zupfkuchen und ohne Drucker.

Endlich mal wieder Echtpost, als ich nach Hause komme, auch mit Füller,  Päckchenkarten, bestellt habe ich nichts.

E knetet Pizzateig, Tomatensoße blubbert. Du? Hier? E küsst und umarmt  mich mit ihren Hefehänden. Das Telefon, Rosen auf dem ausgezogenen, gedeckten Tisch, L schläft grade, sagt E und magst du Kaffee? Gerne.

Ich ziehe die Jacke aus, wasche mir die Hände. Wir setzen uns und trinken. E holt ein Paket, ich packe aus. „Mein Kampf“, die kommentierte. Ich habe keine Worte. Die wolltest du mal lesen. Mmm, vor langer Zeit. Ich bin verwirrt und danke E.

L kommt rein, den Schlaf noch im Gesicht, giesst Kaffee in den Becher, reicht mir ein Päckchen, darin zwei Küchenmesser. Danke.

Das Telefon, die schwytzer Tante. Wie schneiden Gemüse. K, hilfst du mir? Mmm. L streicht Quark …

E hat auf gemacht, die ersten Gäste. P beatboxt in der Küche, als er Oliven schneidet. Ich wasche Feldsalat.

Zwölf Menschen sitzen am Tisch mit Tee und Wein, essen, reden, feiern.

Die Gäste sind gegangen, der Abwasch ist getan, die Zähne sind geputzt. Nochmal das Telefon. B, ich reiche weiter.

 

 

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