Blusen, Bücher, Vorstreichfarbe

Mich weckt die Blase. Licht wärmt den Flur, Bügelduft, leise tönt das Wohltemperierte. Blusen hängen, ich schließe die Tür, setze mich, wasche Hände, nehme dem Bademantel, gehe ins Wohnzimmer.

L steht am Bügelbrett, legt das Eisen aus der Hand K! Wir umarmen. Ich weiß, du bist nachts oft wach? Warum bügelst du jetzt unsere Büroblusen? K, mit meinem Gummikopf, kann ich nicht mehr lesen. Am nächsten Tag ist alles weg. Mmm, das kenne ich; mir ging das so in meiner Depression. Mmm. Das erste, was ich wieder lesen konnte waren Kinderbücher. Das habe ich noch nicht probiert, leihst du mir deinen Bibliotheksausweis? Ja.

Ich hole Wasser aus der Küche, Gläser. Du auch? Mmm. Wir trinken. K, darf ich dir an die Hartfaser? Wie kommst du jetzt darauf? Im Keller steht so Einiges. Ich will morgen malen, der Regen soll weitergehen, da fällt  der Garten aus. Du hast doch Abtönfarben. Mmm, ich habe auch noch Acryl. Wo? Ich öffne den Schrank. Mmm. Vorstreichfarbe? Wir gehen in den Keller.

Hier war ich noch nie im Bademantel. Für Alles gibt es ein erste Mal, L grinst. Sie grundiert; ich gehe nach oben und zu Bett.

 

 

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