Am Morgen

Vor dem  Wecker erwacht, schnell zum Klo. Die Kafeemaschine  gefüllt, die Socken noch von gestern, die Arbeitshose. Kaffee, ab in den Keller. L schnarcht, ich tue das auch, jetzt nicht .

Bei diesem Schnitt, aus dem das Blaue quillt, hilft nur ein neuer Mantel. T, danke, der aus deinem Keller ist für mich greifbar, auch  ein frischer Schlauch flicken werde ich später. Danke T, auch für diese Erbe.  Du, Unarmen fällt aus, wie auch  dein Schnarchen, so vertraut.

Ich gehe die Treppe hoch. Wasche Hände, greife Büroklamotten. Ich gehe ins Bad, strecke mich unter der Dusche. Sehne mich hautnah nach Berührungen.

K, der Rest von gestern steht auf der Arbeitsplatte und eine Dose mit meinem Hefezopf von gestern. L, das klingt auch nach Loriot. Auch nach einem alten Ehepaar. Mmm.

Kaffee trinken wir in der Küche. L schneidet von Hefezopf, ich Möhren.  Ich  ziehe die Jacke an. Umarmen.

Ich radle jetzt ins Büro. Ich gehe ins Bad. Umarmen.

Ich trage das Rad aus dem Keller.

 

 

Ein Gedanke zu “Am Morgen

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