Festtagsvielerlei

Die wachsend Küche ist gefliest. Das Saure steht beim Nachbarn  auf dem Boden. Auf dem Wäscheboden kühlt die Geburtstagstorte, in diesem Jahr mal ohne Mehl und auch sonst anders. Die Küche glänzt.

B ist frisch gebadet, L total verschwitzt setzt sich auf deren Schoß. Stört es dich nicht, dass meine Haare kleben? B wuschelt, ich freue mich am diesem Kleben, sie streichelt, küsst.

K, macht dich das nicht traurig, wenn du und so siehst? Manchmal schon. Jetzt sehe ich Liebe und freue mich.

L steht auf und schließt mich in die Arme. L, du duftest wieder nach dir, das ist so schön. Mmm, ich rieche das auch.

B hat ihr Geschenk geholt. Ich suche das Papier. Wir packen ein. Das Kochbuch, das er sich gewünscht, die Markenjogginghose vom Grabbeltisch, die frische CD seiner Lieblingsband.

K, wann startest du morgen? Gegen neun hole ich den Bus der Eltern, dann sammel ich die Kinder ein. Der Bruder holt dich kurz nach zehn.

Ich muss dann wohl verfugen sagt B und grinst. Habt ihr an Karten für die Johannes – Passion morgen gedacht? Nicken.

Ich hole Wein und Gläser. Wir stoßen an.

 

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