Erdbeertraum

T, wir sitzen in deinem Bett, kosen, reden. Du wollen wir aufstehen? Langsam kriege ich Hunger. Warte mal und mache die Augen zu. Hältst du? Ich taste die gelbe Schale, rieche Erdbeerduft. Du setzt dich neben mich. Streichelst, speist mich mit der ersten Frucht aus deinem Mund. Früchte teilen wir, dann uns. Schweigen verschlungen nach dem Beben, setzen uns auf, du hältst die Schale. Wir laben uns an Beeren und in Zärtlichkeit.

Frierend wache ich auf, hülle mich in den Bademantel, koche Tee und trinke, weine. Ja, es tut noch weh.

Aus dem Kühlschrank nehme ich die gelbe Schale, Erdbeeren liegen darin aus dem Garten.

Ich setze mich auf den Balkon, schaue die Dunkelheit. Gedanken wandern, ich schlafe ein. Ich wache auf, mit kalten Füssen, die ersten Vögel singen, der Himmel bläut. Noch schweigt die Amsel. Erdbeeren esse ich, kuschel mich ins Bett.

Der Wecker ist gestellt.

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