Ein Wochenende ohne Leihkind …

ist auch mal schön.

Ungewaschen im Bademantel lesen bis zur Verabredung.

Kein Fleisch im Essen.

Im Garten puzzeln, Mittagsschlaf mit Schlafsack in der Hängematte.

Reste vom Sabbatessen, mit den Freundinnen in Rühe klönen, planen wer macht was in den nächsten Wochen.

Keine Selfies, die Telefone aus gestellt.

Ich schreibe einen Brief.

Bügeln beim Tatort.

K, ich bin durch, wir habe heute Nacht gezockt, ich gehe gleich ins Bett, hast du was zu essen? Ich wärme dir den Suppenrest von Freitag, hat B mir für dich mitgegeben. Ich gehe Kacken.

Der letzte Feldsalat. Käsebrot.

Lecker, du wir waren auch bei Mama.  U hat ganz kleine Augen, gähnt. Er löffelt langsam, erzählt wenig.

Das Telefon. Sonntagabendsgespräch mit E.

U’s Kopf liegt auf dem Tisch neben einem gefüllten Teller.

Ich lege meine Hand auf seine Schulter, U? Er schnorchelt weiter.

Ich trage ihn ins Bett und decke ihn zu, schalte seinen Wecker an.

Schön, dass du wieder da bist, denke ich, fülle den Becher, starte den Rechner.

 

 

 

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