K, hast du heute Abend Zeit?

Der „Steinway“ muss raus, kam heute schon. Die Kunden haben heute Abend Zeit. Mein Sohn ist frisch verliebt, lese ich in der Mittagspause und rufe zurück.

Das Gewicht ist es nicht. B, ist mir  doch klar. 70“ kriegt niemand allein in Deinen Kombi, geschweige denn durchs Treppenhaus. Du hast mir den EK genannt, der nah an Deinem durchschnittlichen Monatsumsatz  liegt. Ich schreibe U, dann melde ich mich. K, du willst niemals einen Schein, ich lade Euch zum Essen ein.

U, schreibe ich. Cool. Ich kaue Salat und rufe B zurück.

Nach Feierabend radele ich in seinen Laden, jetzt sind Kunden da. Ich kann mir das erst Montag anschauen, morgen fahre ich zu einer Fortbildung. So nennt man das denke ich und grinse vor mich hin. Sonnabend ist CSD in Berlin, B will da mit dem Motorrad hin, auch einen Freund besuchen.

Wir schauen uns in sie Augen, stoßen mit Wassergläsern an, die Ladenklingel. Haben sie diese Fernbedienung, die ist von meiner Mutter, ob sie mit einer anderen zurechtkommt? Ich schaue mal in meinem Lager.

B kramt in einem Karton und findet. K, was nehme ich der ab? B flüstert, ich flüstere zurück, schau mal bei deinem Großhändler. Er tippt und geht nach vorne. Neunundzwanzig, sagt er. Das geht dann? Sehen sie ja, er schaltet um. Sie zahlt begeistert.

Wir polstern das Auto. Die Ladenklingel. Sie verkaufen auch Gebrauchtgeräte, kaufen Sie auch an? Nein, bin kein An- und Verkauf, nehmen Sie sich gern einen Bonbon.  Kuh, wie bei meiner Oma, danke.

Wir laden ein, die Ladenklingel. Der Marantz im Fenster, kann ich den mal hören? B schließt an, es tönt, haben sie auch Jazz? B legt ein. Kann ich mit Karte zahlen? B nickt, garantiert ein Jahr.

K, du hast ihn geputzt, und mich gedrängt, ihn gleich ins Fenster zu stellen. Kauffrau, Herr Handwerker. Du hast was bei mir gut. Du auch, du hast U Nachhilfe in Physik gegeben. Die Ladenklingel. Ich nehme den Schlüssel, gehe nach nebenan. Zitrone kaufen, schneide, tue ich sie in die Wasserflaschen.

Du, der hat einen der Fernseher genommen, die ich Montag im Supermarkt gekauft. Du hast einen guten Tag und kennst auch andere.

Wir steigen aus, B klingelt. Wir laden aus, tragen zum Fahrstuhl, steigen aus.

Die Tür steht offen. Sie schleppen mit ihrer Frau, hätte ich das geahnt, ich wäre Ihnen entgegen gekommen.  Mögen Sie ein Getränk? B nickt, ich folge ihm. Kaltes dringt aus meinen Poren, wir stellen auf, B erklärt, zeigt. Die Kunden lernen.

Entsorgen Sie unseren Alten? Gerne sagt B. Es wir bar gezahlt, B zückt Seinen Block, schreibt. Ich runde auf, sagt der Kunde, gehen Sie mit Ihrer Frau essen.

Wir tragen, packen ein, trinken piewarmes Zitronenwasser, und lachen . Wir setzen uns, B startet. Inder, fragt B. Den am Fluß? Den meine ich. Ist es für Dich o.K., wenn auch U einlade.  K, ich bin doch Vater, schreibe ihm. Ich paddle mit L. Bringe sie mit.

Wir trinken Lassi, sehen die beiden kommen auf den Board.

Wir teilen Essen, reden lachen, B zahlt.

Wir steigen in den Wagen, laden aus. Wohin damit? Wenn wir ein wenig umbauen, passt er ins Schaufenster. Such mal im Netz nach einem Preis, ich putze ihn. Wow, der hat ja kaum Wertverfall. B tippt ein Preisschild.

K, da ist noch was. B zückt die Börse, reicht grün  und braun. B? Das ist der Rest, geteilt durch zwei. Bitte? Soviel Trinkgeld hatte ich noch noch noch nie, er zeigt mir die Quittung. Ich stecke ein, er schließt ab.

Du, das ist Reisegeld. Lachen, umarmen, wir schwingen uns auf die Räder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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