Vollmondnacht

Ich erwache mit Begierde nach kalter Kola, spüre sie durch meine Kehle rinnen. K, auch U’s Kiste im Keller ist leer. Ich drehe mich um, und schlafe wieder.

Ich erwache mit Begierde nach kalter Kola, spüre sie durch meine Kehle rinnen. Nichts scheint wichtiger. K, willst du dich jetzt bekleiden, vielleicht hat noch die Tanke auf? Ich drehe mich um, und schlafe wieder.

T stimmt ihr Cello, übt, K, gehe doch schon mal ins Bad, ich komme gleich zu dir. Ich drehe mich um, und schlafe wieder.

Wir kuscheln, reden von Morgen auch, schlafen zusammen ein. Neben mir greife ich in die Leere, weine. Ich drehe mich um, und schlafe wieder.

T, hat mir Kaffee ans Bett gebracht, wir trinken, reden, berühren uns vertraut.

Ich erwache, hülle mich in den Bademantel. Ich setzte Kaffee auf und suche Papier und Füller.

Ich fülle den Becher auch mit Milch und setze mich.

Ich schreibe einen Brief an den Mond.

 

 

 

 

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