Ich brauche Bewegung …

Der Knabe ist gerade aus der Tür, ich fülle den Wasserkocher, zähle Löffel vom Assam, den ich gestern gekauft. Ich stelle aus die Telefone, grabe im Rucksack nach dem geschenkten Marzipanbrot, das ich nicht teilen möchte. Ich wärme Milch, nehme den Lieblingsbecher, greife zum Buch …

Ich gähne, gönne mir einen Mittagsschlaf und bekomme Besuch. Ich streite mich mit T um angebranntes Essen, wütend schwinge ich mich auf’s Rad. Sie übt, ich mache Spiegelei in ihrer Küche. Wie bin ich dahin gekommen? Wir essen, reden, kuscheln auf dem Sofa.

Mich weckt der Spielmannszug, der allsonntäglich auf dem benachbarten Sportplatz probt, mit einer Samba. T, wie gerne würde ich mit dir tanzen!

Die Daunendecke hilft nicht. Ich stehe frierend auf. Wärme den Suppenrest, esse, schaue zum Fenster raus. Aus grauem Himmel klopft der Regen.

Ich ziehen Schuhe an und Jacke, nehme den bunten Schirm. Ich brauche Bewegung …

 

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