Ich habe ihn beim Wort genommen, jetzt rufe ich zum Essen

U spielt mit dem altem Nachbarn Tennis auf dem Rasen vor dem Haus. Das Netz, zwei Spaten und eine Wäscheleine, die Linien Sägemehl und Drechselspäne …

Die Küche klebt … Der Bruder hat auf dem Weg ins Büro – nur einmal pro Woche – die Eismaschine vor die Tür gestellt. (Ja, es bewährt sich, das ich die vielen Schlüssel, die ich in T’s letzter Zeit verteilt, nie wieder eingesammelt.) Die Herren hatten das verabredet. U hatte sich den Wecker gestellt, weil er viel Milch, Sahne, Johurt und Zucker brauchte, gestern Abend noch Rezepte ausgedruckt und Waffeln gebacken.

Beim Frühstück war die Butter alle, wir hatten aber Nachtisch: Bananeneis. Ein Notebook auf dem Tisch, frühstückten wir abständlich mit E. Auch bitte reiche mir … , war begrenzt und neu zugleich.

Pause hat auch was.

Angeregt von den Zwischenstandsnotizen von dergl  habe ich Manches Gelesen auch mir Neues entdeckt.

Ich schaute in die Wolken und ließ Gedanken kommen und gehen …

Gab es je eine Zeit, wie diese, in der sich die Welt, in der ich im tiefsten Frieden leben darf, während anderswo natürlich Kriege weitergehen, sich so schnell verändert? Ich weiß es nicht …

Ich koche Nudeln mit Tomatensauce, und allem an Gemüse, was gerade da.

U hat gesagt, bei so viel Eis, braucht er kein Fleisch. Ich habe ihn beim Wort genommen, jetzt rufe ich zum Essen.

 

 

4 Gedanken zu “Ich habe ihn beim Wort genommen, jetzt rufe ich zum Essen

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