N überrascht mich mit Salat …

K, fahren wir ins Kunstmuseum, fragt N am Frühstückstisch, gerne und H? Muss damit leben, ich brauche auch mal was Anderes, muss mich im Alltag kümmerm … Noch Kaffee? Lieber heißes Wasser … Darf ich? Gerne …Danke. Reichst du mir den Käse? Wie heißt das Zauberwort? Ich reiche. K, auch sozialkompatibel zu sprechen, muss ich wieder lernen, das ging so lange nicht. Wir lächeln einander schweigend an.

Schmierst du uns Käsebrote? Ich beantworte den Brief der Pflegekasse, dann starten wir. Mmh. Ich schnitze auch Gurke und räume ab, fülle heißes Wasser in die Thermoskanne, packe den Picknickrucksack.

N fährt, erzählt, von vielen Museumsbesuchen mit H , auch von dem letzten, in dem, in das wir wollen. T sitzt plötzlich auf der Rückbank, kurz als Schatten, ich drehe mich nicht um. Wir wollten da noch zu viert hin.

Wir haben uns nicht angemeldet und kommen trotzdem rein, da Angemeldete ausfallen, fast ohne Warteschlange, hatten nicht daran gedacht.

Wir schauen. Was siehst du? Wir kommen schauend ins Gespräch. Meine Blase lässt mich suchen, N kennt den Weg, zeigt, wartet, wir wollen zurück. Du, hier konnte H das Wasser erstmals nicht mehr halten; mir war das peinlich noch.

Wir schauen, schweigend finden Gespräch mit Bildern, haben Hunger, picknicken in der Garderobe.

K, eigentlich wollte ich viel länger, bin durch, fahren wir zurück? Mhm. Ich wollte Dich zum Essen einladen … Wir haben noch Auflauf, den wir nur wärmen müssen. Fährst du? Wenn du mir hilfst, so viel PS bin ich nicht gewohnt. Kriege ich hin.

N wecke ich, als wir vor der Haustür sind. Du, ich muss ins Bett, fährst du noch mal zu H? Wenn du mir die Adresse sagst, kriege ich das hin.

Ich fahre durchs Moor, die Sonne neigt sich, parke, werde an der Rezeption durchgewunken, klopfe, H strahlt. Umarmen, das du noch mal zu mir kommst, du warst zuletzt vor zehn Jahren da. Gibst du mir einen Kuss? Wir küssen Wangen. Früher mal küsste N auch meinen Mund, das passt jetzt nicht. Finde ich auch.

Wir reden über dies und das. H, gehen wir noch zusammen raus? Noch ist es nicht dunkel, dann habe ich Angst. Hier holen manchmal welche Pommes, vom Himmel? Möchtest du welche? Ja, mit Ketchup. Dann lass uns gehen. Aber wohin? Der Imbiss ist nicht weit, ich lade dich ein. Ich habe keine Jacke und es ist kalt. Lass uns mal zusammen schauen, wir finden die.

Wir gehen. H hebt eine Kastanie auf, wir riechen dran. Ich kann nicht mehr, sind wir bald da? Nur noch um eine Ecke.

Wir stehen in der Schlange, ich helfe beim maskieren, du ich will nicht draußen sitzen, ist mir zu kalt. Müssen wir nicht. Wir werden vor gelassen, um ein Selfie mit der Oma im Imbiss gebeten, sage nein, Handys gleiten in Taschen.

H bestellt, K, ich habe kein Geld, ich reiche ihr Schein, sie zahlt und strahlt, sieht nicht das Wechselgeld, ich streiche es ein.

Wir sind die Einzigen, die sitzend knuspern. Gibt es keine Knobisauce? Ich wusste nicht, das du die magst. N hätte sie bestellt. Glaube ich dir. K, holst du uns noch welche, vielleicht kriege ich nie wieder welche. Ich stehe auf, solange was auf dem Teller ist, wird sie sitzen bleiben.

Ich setze die Maske auf, und stelle mich in die Schlange. Der Mann hinter dem Tresen winkt, verdattert winke ich zurück. Diese Frau, kommt sonst mit einer Älteren, liebt unsere Knobisauce, nehmen sie, geht aufs Haus. Ich brauche auch noch ne Mittlere, bin noch nicht dran. Das ist doch ihre Mutter … Ist sie nebenan im Heim? Mmh … Meine war auch da, sie lebt nicht mehr. Danke stammle ich …

K, das ist gut, ich habe noch Hunger. H ist in einer Geschwindigkeit, die ich nicht an ihr kenne … Du, das war die Quäkerspende, wir müssen gehen, auch andere haben Hunger. Bringst du mich nach Hause, sonst muss ich unter der Brücke schlafen …

Wir gehen langsam und in manchen Zeiten … Nee, hier wohne ich nicht, meine Tür ist grün. (Grün war die Tür an beider Haus, sagt meine Erinnerung.) Lass uns doch mal gucken, wie es hier ausschaut … Sind wir jetzt Einbrecherinnen? Wir sind neugierig. Das war ich immer.

Frau H, wie schön, wir haben sie schon vermisst beim Abendessen. Ich bin satt. Wer sind sie? Das ausgewachsene Patenkind, ich hatte im Pflegezimmer bescheid gesagt, dass wir zum Imbis gehen. Äh und jetzt? Ich bringe Frau H auf ihr Zimmer.

Wir gehen, K siehst du grüne Sterne? Da wohne ich. Du wir suchen sie zusammen …

Im Auto schalte ich das Handy an. N hat vor einer Stunde geschrieben, dass sie den Auflauf gewärmt. Ich rufe sie an, sage vom Ausflug und das ich satt und jetzt starte,

N überrascht mich mit Salat, wir teilen Bier und reden lange …

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